Profil

Peter Ries, Mitglied im KPR Garath

Der Schwerpunkt meiner ehrenamtlichen Tätigkeit liegt nicht nur im kriminalpräventiven Bereich, sondern auch in der Arbeit gegen ethnische Diskriminierung, Rassismus, Intoleranz, Ausgrenzung und Extremismus. 
  • Ich fühle mich der freiheitlich demokratischen Grundordnung unseres Staates verpflichtet.
  • Ich setze mich für die Schaffung gleicher Chancen für alle Menschen, unabhängig von sozialer, ethnischer und kultureller Herkunft, Geschlecht, Alter, sexueller Identität oder physischer und psychischer Einschränkungen ein.
  • Jegliche Art von Diskriminierung wie Rassismus, Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, Behindertenfeindlichkeit, Homophobie, Altenfeindlichkeit werde ich mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln entgegentreten.
  Ehrenamtliche Arbeit

Dieser Blog ist im Rahmen meiner ehrenamtlichen Tätigkeit als online-Journalist eine Non-Profit-Plattform. Neben exklusiv für sicherleben.blogspot.de verfassten Beiträgen lebt dieser Blog zum Teil auch von den Nutzungsrechten interessanter zweitverwerteter Artikel. Viele Leser haben deshalb den einen oder anderen Beitrag möglicherweise schon an anderer Stelle gesehen.

Für das tägliche Leben jedes Einzelnen ist das Gefühl der Sicherheit mehr als wichtig: Viele unserer Entscheidungen werden davon beeinflusst und geprägt. Wer Opfer einer Straftat wurde verliert häufig die nötige Geborgenheit in seinem persönlichen Lebensbereich und damit ein Stück Lebensqualität. 


Es gilt deshalb, dieses Gefühl der Sicherheit zu erhalten. Das daraus resultierende Interesse an konkreten Tipps zum Schutz vor Kriminalität möchte ich in meine ehrenamtliche Arbeit hier einfließen lassen. Denn derjenige, der weiß, wie er sich gegen Straftaten schützen kann, wird in seinem Sicherheitsgefühl nachhaltig gestärkt. Weitere recherchebegleitende Informationen und Tipps zu allen gängigen Themen der Kriminalitätsvorbeugung finden Sie bei Ihrer Polizeiberatungstelle.

Kriminalprävention

Vorbeugung (Prävention) ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und erfordert ein übergreifendes, integratives Gesamtkonzept, in dem nicht nur die Polizei, sondern auch andere staatliche und nichtstaatliche Stellen, die Wirtschaft, die Medien sowie auch die Bürgerinnen und Bürger selbst Verantwortung tragen und ihre spezifischen Beiträge leisten müssen.

Polizei als Ansprechpartner

Die Ursachen von Kriminalität liegen sowohl in der Persönlichkeit des Täters bzw. der Täterin, dem sozialen Umfeld als auch in den vorhandenen Rahmenbedingungen für die Tat. Ansatzpunkt ist deshalb, durch entsprechende Maßnahmen bereits vorbeugend eine Straftat zu verhindern. Kriminalprävention findet darum ihre Arbeitsfelder in Bereichen wie Erziehung, Wertevermittlung und Bildung, um so Defizite in der Entwicklung der Persönlichkeit zu verhindern. Darüber hinaus steht die Beseitigung sozialer Mängel und die Vermeidung erneuter Straffälligkeit im Blickpunkt. Polizei trifft in ihrem täglichen Arbeitsumfeld zunehmend auf Bürgerinnen und Bürger, die sich unsicher in ihrer Stadt oder Gemeinde fühlen, auch wenn Kriminalstatistiken andere Aussagen treffen.

Gemeinsam gegen Kriminalität

Die Ankerpunkte für eine so verstandene Kriminalitätsvorbeugung können nur gesetzt werden durch Partnerschaften auf vielen Ebenen und mit unterschiedlichen Partnern und durch die intensive Zusammenarbeit aller gesellschaftlichen Gruppen, staatlicher wie privater Institutionen und Initiativen. Nur so können durch Koordinierung und Kooperation gleichgelagerte Bemühungen gebündelt, Schwerpunkte gesetzt und wirksame Projekte ermöglicht werden. Polizeiliche Kriminalitätsvorbeugung umfasst die von der Polizei wahrzunehmenden eigenständigen Aufgaben sowie deren Mitwirkung an Präventionsmaßnahmen anderer Träger. Prävention setzt dort an, wo es noch kein Opfer gegeben hat: Von daher ist eine wirksame Kriminalitätsvorbeugung der beste Opferschutz. Ebenso wie bei den Ordnungspartnerschaften gibt es auch bei der Kriminalitätsbekämpfung einen Ansatz Zuständigkeiten und fachliche Kompetenz vor Ort zu bündeln und auf dieser Grundlage gemeinsame Präventionskonzepte zu erarbeiten. Mehr als 600 solcher Kriminalpräventiven Gremien gibt es in NRW, die sich themenbezogene oder regionale Aufgaben gestellt haben. Die vorgeschlagenen Problemlösungen sollen frühzeitig bei den Ursachen von Kriminalität ansetzen, um so Fehlentwicklungen verhindern zu helfen. Neben der Polizei sind je nach Problemlage verschiedene Institutionen wie Jugendamt, Schulen, Jugendorganisationen, Sozialverbände, Ordnungsämter oder Elterninitiativen vertreten.
 
Sich selbst schützen

Wie kann ich mein Haus gegen Einbruch sichern, wann codiert die Polizei wieder Fahrräder, wie reagieren Alarmanlagen oder was ist eine Wegfahrsperre? Solche Fragen der technischen Prävention beantworten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kriminalpolizeilichen Beratungsstellen, die es bei jeder Polizeibehörde gibt. Im persönlichen Gespräch vermitteln Sie technisches Wissen und Tipps zum eigenen Verhalten. Über die Internetseite
www.propk.de können Sie über Ihre Postleitzahl die nächste Beratungsstelle in Ihrer Nähe suchen. Informationen finden Sie aber auch auf den Internetseiten der Kreispolizeibehörden unter dem Stichwort Vorbeugung oder Prävention. Quelle: Innenministerium

Profil Programm Polizeiliche Kriminalprävention
Das Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) verfolgt das Ziel, die Bevölkerung, Multiplikatoren, Medien und andere Präventionsträger über Erscheinungsformen der Kriminalität und Möglichkeiten zu deren Verhinderung aufzuklären. Dies geschieht unter anderem durch kriminalpräventive Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und durch die Entwicklung und Herausgabe von Medien, Maßnahmen und Konzepten, welche die örtlichen Polizeidienststellen und andere Einrichtungen, zum Beispiel Schulen, in ihrer Präventionsarbeit unterstützen.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Kri­mi­nal­prä­ven­ti­on

Im Bereich der Inneren Sicherheit gilt folgender Grundsatz: Vorsorge ist besser als Nachsorge.
Kriminalität wird nicht nur durch die entschlossene Verfolgung begangener Straftaten bekämpft. Auch Präventionsmaßnahmen leisten einen wesentlichen Beitrag.

Kriminalprävention orientiert sich an einem dreistufigen Strukturmodell primärer, sekundärer und tertiärer Prävention. Die primäre Prävention zielt darauf ab, den allgemeinen Entstehungsbedingungen von Kriminalität in der Gesellschaft entgegenzuwirken. Durch Maßnahmen wie Wertevermittlung und Einübung gewaltfreier Konfliktlösung in Kindergärten und Schulen werden möglichst große Bevölkerungskreise eingebunden. Die sekundäre Prävention versucht Tatgelegenheiten zu verändern. Technische Mittel wie Wegfahrsperren oder Alarmanlagen können dazu beitragen tatfördernde Situationen gezielt zu reduzieren. Die tertiäre Prävention beschäftigt sich mit Maßnahmen, die eine erneute Straffälligkeit verhindern können. Dazu gehört etwa die Berufsausbildung im Strafvollzug.

Kriminalprävention ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die nicht allein von der Politik und der Polizei erfüllt werden kann. Es kommt maßgeblich auf alle staatlichen und nichtstaatlichen Stellen, die Wirtschaft und die Medien an. Nicht zuletzt die Bevölkerung selbst kann durch verantwortungsvolles Verhalten einen wichtigen Beitrag zur Vorbeugung von Kriminalität leisten.

Präventionseinrichtungen können die Erfolgschancen präventiver Maßnahmen erhöhen. Aus diesem Grund haben die Polizeien des Bundes und der Länder das Programm "Polizeiliche Kriminalprävention" (ProPK) entwickelt. Das ProPK klärt die Bevölkerung, Medien und andere mit Prävention befasste Stellen bundesweit über Erscheinungsformen und Verhinderungsmöglichkeiten von Kriminalität auf. Durch systematische Datenerhebungen ist das ProPK in der Lage, sich auf die jeweils drängendsten Probleme zu konzentrieren. Dazu gehören derzeit u.a. Drogen, Sexualdelikte, Diebstahl/Einbruch, Gewalt, Raub, Betrug und Jugendkriminalität.

Doch polizeiliche Aufklärungsarbeit allein reicht nicht aus, um alle gesellschaftlichen Akteure zu erreichen, die auf dem Gebiet der Kriminalprävention tätig sein können. Deshalb wurde im Juli 2001 ein nationales Präventionsgremium gegründet: Das Deutsche Forum für Kriminalprävention (DFK) führt Vertreter staatlicher und nichtstaatlicher Stellen zusammen, um Strategien gegen Kriminalität zu entwickeln und zu fördern. Durch die Vernetzung zahlreicher Initiativen bietet das DFK ein nationales Dach für unterschiedliche kriminalpräventive Ansätze.


Quelle: BMI